Backe, backe Kekse

Zugegeben, diese kleinen, dekorierten Kunstwerke nehmen etwas mehr Zeit in Anspruch. Doch die Mühe lohnt sich. Auch wenn ihr mehr als einmal „Zu schade zum essen“ hört, diesem Kompliment solltet ihr vehement widersprechen! Dafür sind die kleinen Prachtstücke einfach zuuuu lecker.

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Harte Fakten:                             

Die folgenden Keks-Rezepte wurden bei uns zu kleinen Teebeuteln, aufwändig verzierten Keksen im Spitzen-Design, Tassenkekse und Keksen mit Fondant verarbeitet, die Anleitungen dazu gibt’s hier:

Bei einer Ausrollstärke von 5-6mm können folgende Keksmengen für die jeweiligen Designs zubereitet werden:

Vanille: ca. 25-35 runde Kekse/süße Vögelchen (Hier verwendete Größe: 7,5cm Durchmesser) oder 50-60 Teebeutel (3,5cmx5,5cm)

Schoko: großes Etikett/Filigrane Spitze (Hier verwendete Größe: ca. 10cmx7cm): 20-30, kleines Etikett (Hier verwendete Größe: ca. 6cmx6cm): 50-60

Himbeere: Tassenkeks Herz (Hier verwendete Größe: ca. 4cm Durchmesser) 80-90; Herz am Stiel (Hier verwendete Größe: ca. 6cm Durchmesser): 50-60

Zutaten Kekse:

Für die Vanille-Kekse:

  • 1 Ei (Größe L)
  • 220g zimmerwarme Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200g Zucker
  • 450g Mehl
  • 1 TL Backpulver (ca. 5g)

Für die dunklen Schoko-Kekse:

  • 1 Ei (Größe L)
  • 270g zimmerwarme Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200g Zucker
  • 400g Mehl und 50g Backkakao
  • 1 TL Backpulver (ca. 5g)

Für die Himbeer-Kekse:

  • 1 Ei (Größe L)
  • 260g zimmerwarme Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200g Zucker
  • 410g Mehl und 40g Fruchtpulver Himbeer (Hier verwendet: froogies Fruchtpulver, z.B. über amzn.to/2yNiXAw*)
  • 1 TL Backpulver (ca. 5g)

Zubereitung Kekse:

Wenn ihr die Teigmenge halbieren möchtet und euch fragt, wo ihr das halbe Ei hernehmen sollt: schlagt das Ei in einer kleinen Tasse auf, verquirlt es mit einer Gabel und nehmt nur die Hälfte davon. Der Inhalt eines Eis in Größe L wiegt im Durchschnitt 60-70g.

  1. Ei, Butter, Vanilleextrakt, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verrühren.
  2. Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel gut miteinander vermischen, nach und nach dazu geben, mit den Händen verkneten.
  3. Der Teig sollte nun in Frischhhaltefolie verpackt eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen.
  4. Das Backblech sollte kalt bleiben. Nehmt es aus dem Backofen und heizt diesen auf 190°C Ober-/Unterhitze vor.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, leicht verkneten und die Arbeitsfläche großzügig bemehlen. Darauf den Teig auf 5-6mm Dicke ausrollen und Kekse nach Belieben ausstechen oder ausschneiden.

Abstandshalter oder -hölzer helfen dabei den Teig gleichmäßig auszurollen, hierzu können auch Rührhölzer (für Farbe) mit einer Dicke von 5-6mm aus dem Baumarkt zweckentfremdet werden. Teig zwischen die Hölzer legen und ausrollen, dabei darauf achten, dass die Enden des Nudelholzes immer auf den Hölzern aufliegen bleiben. So wird später jeder ausgestochene Keks gleich dick.

  1. Vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und 8-10min backen. Die Kekse sollten hell bleiben, sonst werden sie schnell zu trocken.
  2. Unmittelbar nach dem Backen die Kekse mit einer Winkelpalette oder einem Messer vorsichtig vom Backblech herunternehmen und auf ein Auskühlgitter oder einen Rost setzen. Die Kekse wirken noch weich, sie werden härter und stabiler, wenn sie komplett ausgekühlt sind.

Zutaten Spritzglasur:

Wie viel Glasur ihr letztendlich benötigt, ist selbstverständlich abhängig von Anzahl, Größe, Form und gewünschtem Design eurer Kekse, daher lassen sich genaue Aussagen schlecht treffen. Die Zubereitung dauert aber keine 5 Minuten, so kann schnell neue Glasur hergestellt werden, wenn sie euch ausgeht.

Klassische Variante:

  • 1 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • ca. 250g Puderzucker

Variante ohne rohes Eiweiß:

  • 45g “Kichererbsenwasser” (Flüssigkeit, die sich zusammen mit den Kichererbsen in der Konservendose oder im Glas befindet)
  • 1 Prise Salz
  • ca. 250g Puderzucker

Keine Sorge, durch die hohe Menge an Puderzucker schmeckt man später die Hülsenfrüchte nicht raus, kaum einer wird glauben, dass „Kichererbsenwasser“ die Hauptzutat ist.

Zubereitung Spritzglasur:

Die Zubereitung mit Eiweiß oder ohne ist die gleiche, gießt für die Ei-freie Variante die Kichererbsen durch ein Sieb und fangt die Flüssigkeit in einer Schüssel auf.

  1. Puderzucker zwei Mal sieben. Eiweiß/“Kichererbsenwasser“ mit einer Prise Salz fast steif schlagen.
  2. Den Puderzucker Esslöffelweise unter den Schnee rühren, bis die Masse eine feste, glänzende Konsistenz hat, 2min weiterschlagen.
  3. Spritzglasur, die nicht verwendet wird, sofort luftdicht verschließen, um ein Austrocknen zu vermeiden.

Wir benötigen für Keks-Designs mit Spritzglasur meist 2 Arten von Konsistenzen: In den folgenden Anleitungen sind diese als „fest“ und „flüssig“ beschrieben.

Für alle feinen Linien und Punkte, die ihre Form behalten sollen, benötigen wir feste Glasur, also Glasur in der Ursprungs-Konsistenz, die sie nach der Herstellung hat.

Um große Flächen zu füllen benötigen wir eine flüssigere Konsistenz. Dazu die gewünschte Menge der Glasur in eine kleine Schüssel geben und tröpfchenweise Wasser hinzufügen, umrühren. Es gibt einen einfachen Trick um festzustellen, ob die Konsistenz perfekt ist: Mit einem Messer durch die Glasur „schneiden“ und laut mitzählen: Nach 2-3 Sekunden sollte von dem Schnitt nichts mehr zu sehen sein. Ist sie noch zu fest, mehr Wasser hinzugeben, sollte sie zu flüssig geworden sein, hilft die Zugabe von übrig gebliebener, festeren Glasur oder etwas Puderzucker.

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