Honig-Traum im Baiser-Kleid

Wer sich den Umgang mit Fondant nicht zutraut, schaut fix bei unserem Torten 1×1 vorbei (Hier klicken!), wer schlichtweg keinen Fondant mag, muss aber dennoch nicht auf hübsche Dekoration verzichten. Die Baiser-Verzierung in Kombination mit Rosen sorgt für einen herrlich rustikalen Look, der lockere Honigbiskuit mit zarter Vanillecreme passt hervorragend zu einer heißen Tasse Tee.

Tipps & Tricks rund um’s Torten backen findet ihr in unserem Torten 1×1.
Bei diesem Rezept sollten die Zutaten nach Möglichkeit nicht frisch aus dem Kühlschrank, sondern zimmerwarm verarbeitet werden – so klappt’s am besten.

Zutaten für eine 20er Form mit 10cm Höhe:

Den Rand der einzelnen Rosenblätter haben wir mit goldener Farbe bemalt, perfekt passend zum Vintage-Thema!
Die Anleitung für die Zuckerrosen findet ihr hier

 

Für den Honig-Biskuit:

  • 225g Mehl
  • 70g Stärke
  • 1 ½ TL Backpulver (ca. 7,5g)
  • 6 Eier (Größe L)
  • 1 gute Prise Salz
  • 120g Zucker (aufgeteilt in 2 Portionen)
  • 150g Honig

Für die Vanille-Creme:

  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 400ml Milch
  • 40g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 250g Butter

Für das Baiser:

  • 150g Eiweiß (ca. 5-6 Eier)
  • 250g Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Tränke:

  • Wasser
  • Honig

Außerdem:

  • Nach Bedarf vorbereitete Zuckerrosen und -Blätter
  • Handgasbrenner

Zubereitung Biskuit:

  1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Stärke und Backpulver vermischen. Den Boden der Form mit Backpapier auslegen, Rand nicht fetten!
  2. Eier penibel in 2 Rührschüsseln trennen, zu den Eiweißen kommt das Salz, zu den Eigelben die Hälfte des Zuckers, sowie der Honig.
  3. Eiweiß aufschlagen, sobald es beginnt schaumig zu werden, den restlichen Zucker unter Rühren einrieseln lassen, komplett steif schlagen.
  4. Die Eigelbmasse schaumig schlagen, bis sich die Menge ungefähr verdoppelt hat und deutlich heller geworden ist.

Wenn mit dem Eiweiß wie empfohlen begonnen wird, muss der Schneebesen des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine nicht extra abgespült werden. Umgekehrt funktioniert das nicht, wenn Eigelb in das Eiweiß gelangt, lässt es sich nicht mehr steif schlagen.

  1. 4 gehäufte EL des Eischnees zu der Eigelbmasse geben und mit einem Teigspatel glatt rühren. Den restlichen Eischnee dazu geben und mit viel Gefühl unterheben, gerade so lange, bis sich alles glatt verbunden hat.
  2. Die Mehlmischung in einer Portion darüber sieben und vorsichtig unterheben. Es ist normal, dass das Volumen der Masse sich bei diesem Schritt minimal verringert, wird sie zu lange oder zu kräftig bearbeitet, wird die eingeschlagene Luft raus gerührt, der Teig wird deutlich flüssiger und geht im Ofen nicht mehr so schön auf oder fällt zusammen, daher behutsam arbeiten.
  3. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und auf unterer Schiene 25-30min backen. Nicht den Backofen zwischenzeitlich öffnen, wenn der Biskuit fertig gebacken ist, ist er goldbraun und „springt“ bei behutsamen Druck auf die Oberfläche in seine Form zurück.
  4. Den Kuchen 10min in der Form auskühlen lassen, Rand vorsichtig mit einem Messer lösen und auf ein Kuchengitter stürzen.

Tipp: Während des Auskühlens den Kuchen mit feuchtem Küchenpapier bedecken, so bleibt er schön saftig.

Zubereitung Creme:

Wer kein Instant-Puddingpulver verwenden möchte, kocht sich einen Pudding mit Vanilleschoten. Dazu Schoten auskratzen, das Mark mit 400ml Milch und 40g Zucker im Topf erhitzen. 45g Stärke mit ein paar EL der Milchmischung in einer separaten Schüssel glatt rühren, dann unter ständigem Rühren in die Milch geben, auf- und 2min weiter köcheln lassen.

  1. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten (dabei nur 400ml Milch und 40g Zucker verwenden), beim Aufkochen der Milch das Vanilleextrakt dazu geben. Den Pudding zum Auskühlen in eine Schüssel füllen, direkt auf die Oberfläche des Puddings Frischhaltefolie legen, das verhindert die Hautbildung. Pudding komplett erkalten lassen.
  2. 250g Butter hellcremig aufschlagen. Löffel für Löffel den Pudding unterrühren, ungefähr 2-3min weiterschlagen, bis sich alles gut verbunden hat.

Zubereitung Baiser:

  1. Um eine sehr feste Baisermasse mit hohem Volumen zu erhalten, erhitzen wir Eiweiß und Zucker in einer Schüssel auf einem Wasserbad. Dazu einen Topf mit nur wenig Wasser füllen und die Schüssel darauf stellen, der heiße Dampf reicht völlig aus, das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren.
  2. Auf schwacher Hitze und unter ständigem Rühren vorsichtig erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Reibt dazu etwas von der Eiweißmischung aus eurem Topf zwischen den Fingern, sind keine Zuckerkörnchen mehr zu spüren, von der Herdplatte nehmen. Nicht zu lange oder zu heiß erhitzen, stockt das Eiweiß, ist die Masse nicht mehr zu gebrauchen.
  3. Mit einer guten (!) Prise Salz das Eiweiß-Zucker-Gemisch auf hoher Stufe aufschlagen, bis die Masse fest geworden und wieder vollständig abgekühlt ist.
  1. Großzügig auf die Torte auftragen und mit einer Palette nach Belieben Muster kreieren. Vorsichtig mit einem Handgasbrenner abflämmen. Nach Lust und Laune mit Zuckerrosen und -blättern schmücken.

Die Eiweißmasse bleibt innen roh, daher bitte nur frische Eier verwenden und die Torte fix verzehren.

Wir setzen auf unserer Webseite Cookies ein, um dir den vollen Funktionsumfang unseres Angebots anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch "Akzeptieren" erklärst du dich mit dem Einsatz von allen Cookies einverstanden, durch "Ablehnen" werden nur die technisch notwendige Cookies gesetzt. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Kontakt