Oh la la, Pizza wunderbar

Hier gibt’s keinen unnötigen Schnickschnack, sondern ein klassisches Basic Rezept für super leckere Pizza mit dünnem, knusprigem Boden und würziger Tomatensoße. Nur das und einen kleinen zusätzlichen Helfer braucht´s und ihr ersetzt in eurem Freundeskreis in Nullkommanix den Lieblingsitaliener um die Ecke (ob ihr wollt oder nicht)!

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Der zusätzliche Helfer, von dem wir sprechen, ist – Trommelwirbel – ein Pizzastein für Zuhause! Die Antwort ist so naheliegend und simpel und trotzdem beharrten wir jahrelang darauf, dass die Anschaffung sich nicht lohnen würde. Man isst ja schließlich nicht so häufig Pizza (jetzt schon) und sie könne ja nicht so viel besser sein als vom Blech. Natürlich lässt sich unser Rezept auch auf einem Backblech zubereiten, aber lasst euch gesagt sein: Ein Pizzastein ist nicht die teuerste Anschaffung, lässt sich easy verstauen und macht jeden Pizzaboden so so so viel besser – tatsächlich kein Vergleich zu einem herkömmlichen Blech. Wer jetzt noch Fragen hat, findet am Ende des Beitrages ein kleines Pizzastein-FAQ.

Zutaten (für 6 Pizzen):

Für den Teig:

  • Ca. 750g Mehl
  • 20g Olivenöl
  • 15g Salz
  • 15g Hefe
  • 450g lauwarmes Wasser

Für die Tomatensoße:

  • 500g passierte Tomaten
  • 2 gehäufte TL Kräuter der Provence
  • 2 gehäufte TL Knoblauchgranulat (alternativ eine fein gehackte, große Knoblauchzehe)
  • ½ TL Chiliflocken
  • 1 TL Zwiebelgranulat
  • Salz & Pfeffer

Als Belag eignet sich natürlich alles, was schmeckt. Unsere Lieblingsvariante für je eine Pizza: 70g geriebener Käse nach Wahl (Veganer aufgepasst, hier eignet sich z.B. der „Vegane Schmelzgenuss“ von Simply V hervorragend, Teig & Soße sind ohnehin frei von Tierischem), 30g Oliven, 2 Champignons und 2-5 mittelscharfe Peperoni.

Zubereitung Hefeteig:

  1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und eine Kuhle formen. Olivenöl hineingeben, Hefe darüber bröseln.
  2. Das warme, aber nicht heiße Wasser dazugeben. Die Temperatur ist dann perfekt, wenn man das Wasser gerade so dauerhaft über den Puls laufen lassen kann.
    Für alle Thermometer-Freunde, die in der Küche gerne sehr exakt vorgehen: Die optimale Temperatur sind ca. 40 bis 42°C.
  3. Den Teig gute 10min (am besten mit einer Küchenmaschine) kneten, bis er eine glatte Struktur hat. Der Teig sollte nicht stark an den Fingern kleben. Tut er das doch, fügt einfach etwas mehr Mehl hinzu, bis er noch gerade so an der Schüssel haftet.
  4. Den Teig zu einer glatten Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Achtung: Der Pizzastein braucht etwas Vorlaufzeit, bis er die richtige Temperatur erreicht hat. Er sollte daher ungefähr 30min bevor die erste Pizza gebacken wird je nach Herstellervorgabe vorgeheizt werden.

Zubereitung Sauce:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung Pizza:

  1. Den Pizzateig in 6 gleichgroße Stücke teilen und dünn auf ca. 28 cm Durchmesser ausrollen.
  2. Den ausgerollten Teig auf ein Backpapier geben (damit lässt sich die Pizza optimal auf den Pizzastein ziehen, noch besser klappt das manövrieren mit einem Tortenretter) und 3-4 EL der Tomatensoße gleichmäßig bis zum Rand darauf verteilen.
  1. Käse darüber streuen und nach Geschmack belegen, im vorgeheizten Backofen mit Backpapier auf dem Pizzastein ca. 9min backen (die zweite und dritte Pizza backt 2-3min länger, unbedingt im Auge behalten).

Pizzastein-FAQ:

Das Wichtigste zuerst:
Einen Pizzastein gibt’s günstig bspw. hier: amzn.to/2mygOzT*

Was kann ein Pizzastein, was mein Backblech nicht kann?

Wer zuhause selber Pizza macht, kennt das Problem: Der Boden ist selten so richtig knusprig, gerade wenn man gerne viel Soße, Käse und Belag mag. Genau das verhindert ein Pizzastein, der Boden wird super knusprig.

Wie funktioniert das?

Ohne Stein wird die Pizza auf dem Blech hauptsächlich durch die Luft aufgeheizt, die sich dabei selbst abkühlt. Dadurch sinkt die Temperatur im Backofen relativ schnell, denn Luft speichert nicht viel Wärme. Der Stein aber kann viel Wärme speichern – daher muss er auch eine gute halbe Stunde vorgeheizt werden. Aus diesem Grund sinkt die Temperatur nicht so stark ab und der Pizzaboden wird sehr schnell sehr stark erwärmt – ähnlich wie beim scharfen Anbraten in einer Pfanne.

Was muss ich beachten?

Der Pizzastein sollte je nach Herstellerangabe (bei unserem Stein eine gute halbe Stunde) vorheizen – und zwar bei höchster Temperatur. Es mag einem sonderbar vorkommen, den Backofen mal volle Pulle aufzudrehen (war zumindest bei uns so), aber der Backofen kann das – und es lohnt sich!

Die Temperatur sollte mit dem Hineingeben der Pizza gesenkt werden (je nach Herstellerangabe, bei unserem Stein senken wir die Temperatur auf 230°C), sonst wird nicht nur der Boden knusprig, sondern alles andere auch.

Wenn ihr nicht eine Pizza backt, sondern eine kleine Pizza-Party schmeißt, achtet darauf, dass sich die Backzeit bei der zweiten und dritten Pizza etwas verlängert. Ist ja logisch, der Pizzastein kühlt zwar langsamer ab, aber er tut es. Nach jeder zweiten, dritten Pizza ist es sinnvoll, den Backofen nochmal voll aufdrehen und ein paar Minuten heizen zu lassen. Wir haben versucht diesen Hinweis zu ignorieren, aber der Boden wird von Pizza zu Pizza immer weniger knusprig, wenn man den Stein nicht zwischendurch nochmal ordentlich aufheizt.

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