Zuckersüße Handarbeit

Auf den ersten Blick wirkt die Rosenherstellung aus Blütenpaste oft kompliziert. Zugegeben, ein wenig Zeit ist von Nöten, das Ganze ist aber kein Hexenwerk, der Aufwand lohnt sich und das Ergebnis überzeugt. Ist die Zuckermasse einmal ausgehärtet, können die kleinen Kunstwerke auch nach der Party noch aufbewahrt werden und an schöne Momente erinnern.

Inhalt:

Wir benötigen:

  • Zahnstocher/Schaschlikspieße
  • Blütenpaste (Hier verwendet: Flower und Modelling Paste von Renshaw)
  • Optional: Blütenkegel aus Stytropor
  • Zuckerkleber (Siehe Torten 1×1)
  • Optional: Pastenfarben zum Färben der Blütenpaste (Hier verwendet: Rainbow Dust Pro Gel in „Peach“)
  • Etwas Speisestärke
  • Blütenblatt- (oder Kreis-) Ausstecher
  • Aufgeschnittene Klarsichtfolie o.ä.
  • Schaumstoffmatte
  • Balltool
  • Optional: Puderfarben und Pinsel

Am Vortag:

Tropfenförmigen Blütenkegel aus Blütenpaste herstellen, auf die in Kleber getauchte Spitze eines Holzspießes stecken und mindestens ein paar Stunden, bestenfalls über Nacht trocknen lassen.

Wir empfehlen Styroporkegel, die den Vorteil besitzen, dass sie wesentlich leichter sind und die fertigen Rosen deshalb ohne zusätzliche Stabilisation zum Beispiel an die Seite einer Torte geklebt werden können. Zudem können so auch spontan Torten-Projekte realisiert werden, ohne dass ein Blütenpasten-Kegel erst aushärten muss.

Für die Blütenblätter wird ungefähr eine doppelt so große Menge wie für den Blütenkegel benötigt – bei einem Styroporkegel ungefähr das doppelte Volumen. Dennoch gilt: Lieber zu viel als zu wenig einfärben, im Nachhinein nochmal den exakt gleichen Farbton zu treffen ist schier unmöglich.

Anleitung:

  1. Ausstecher auswählen: Benötigt wird mindestens einer, mit 2 wird die Rose am Ende realistischer und hat ein größeres Volumen. Der erste Ausstecher sollte ein kleines Stück größer sein als der Blütenkegel, zusätzlich dazu den nächstgrößeren nehmen.
    Tipp: Wenn keine Blütenblatt-Ausstecher vorhanden sind, funktionieren auch Kreisausstecher.
  2. Blütenpaste auf ausreichend Speisestärke möglichst dünn ausrollen. Wenn das Ausrollholz klebt, könnt ihr auch dieses leicht mit Stärke bestäuben. Reste lassen sich später problemlos wegwischen oder mit einem trockenen Pinsel entfernen.
    Bei der Rosenherstellung gilt: Je dünner, desto besser. Wenn ihr euch an dem Beispielfoto orientiert, seid ihr auf einem guten Weg.
  1. Ausgestochene Blütenblätter sofort in eine aufgeschnittene Klarsichtfolie, in Frischhaltefolie oder eine Frischhaltebox legen. Nicht offenstehen lassen!
    Achtung! Zügig arbeiten! Blütenpaste trocknet sehr schnell an und wird dann brüchig.
    Insgesamt werden für die Rosen 11 kleinere und 8 größere Blütenblätter benötigt, die in dieser Reihenfolge angebracht werden:
    1 klein – 2 klein – 3 klein – 5 klein – 3 groß – 5 groß

Das gilt für die hier gezeigten Rosen in der Vase, ist aber beliebig erweiterbar, zum Beispiel mit Ausstechern in 3 oder 4 verschiedenen Größen.
Mit einer geringeren Anzahl an Blütenblättern können auch kleinere oder geschlossenere Rosen hergestellt werden.

  1. Immer nur so viele Rosenblätter aus der Folie nehmen, wie gerade benötigt werden: Erstes kleines Rosenblatt auf die Schaumstoffunterlage legen und mit dem Balltool vorsichtig am Rand des Blattes (halb auf dem Blatt, halb auf der Unterlage) entlangfahren, bis es sich leicht wellt.
  2. Wichtig! Die Spitze der Blätter zeigt während aller Schritte immer nach unten in Richtung Holzspieß bzw. Bauch des Kegels!
  3. Blütenblatt komplett und dünn mit Zuckerkleber bestreichen und wie abgebildet eng um die Spitze des Kegels legen, sodass es oben leicht überlappt und von oben ein kleines Loch zu sehen ist. Konzentriert euch dabei auf die Spitze – wie viel das Blatt auf dem Kegel bedeckt ist nicht ausschlaggebend!
    Das erste Blatt kurz antrocknen lassen.

Wenn die Blätter etwas trockener sind und langsam gearbeitet wurde, kann es passieren, dass sie an den Rändern etwas ausfransen. Keine Sorge, Übung macht den Meister und auf der fertigen Torte fällt ein ausgefransten Blütenblatt keinem auf.

  1. 2 Blätter gleichzeitig auf der Schaumstoffmatte mit Balltool ausdünnen, ab jetzt werden alle Blätter nur zu ungefähr zwei Drittel mit Kleber bestrichen.
  2. Erstes Blatt mit einer Seite am Blütenkelch anbringen und …
  1. … das zweite auflegen und um den Kegel rollen.
  2. Werden beide Blätter nun vollständig an den Kegel gedrückt, überlappen sie sich gegenseitig. Das Ergebnis sollte nun so aussehen.
  1. Drei Blätter ausdünnen und Ränder mit Zahnstocher leicht nach außen umbiegen, kurz antrocknen lassen.
  2. Halb mit Kleber bestreichen, erstes Blatt am Kegel befestigen …
  1. … zweites auf das erste auflegen und …
  2. … drittes Blatt überlappend auflegen, um den Kegel rollen und leicht andrücken.
  1. Die Rose sollte jetzt so aussehen.
  2. Fünf Blätter ausdünnen, den Rand leicht nach außen einrollen, kurz antrocknen lassen, mit Kleber bestreichen.
  1. Erstes Blatt am Kegel festdrücken, die restlichen überlappend anbringen und um den Kegel einrollen und vorsichtig andrücken.
  2. Die Rose sieht jetzt so aus. Mit den großen Blättern genauso weiter verfahren (erst 3, dann 5).

Nach dem Trocknen kann der Rose mit etwas Puderfarbe leicht ein realistischeres Aussehn verliehen werden. Dazu eine Farbe wählen, die etwas dunkler ist als die Farbe der Rose. Mit einem trockenen Pinsel die Ränder der Blütenblätter leicht abpudern.

Zuckerrosen können problemlos 1-3 Wochen vorher vorbereitet und in einem Karton (vor Staub und Sonnenlicht geschützt) aufbewahrt werden.

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